SE-Mitarbeiter Dr. Marc Hesenius auf der ICSA 2019, 25.-29. März

ICSA ist der wichtigste Veranstaltungsort für Praktiker*innen und Forscher*innen, die an Softwarearchitektur, an komponentenbasiertem Software-Engineering und an Qualitätsaspekten von Software interessiert sind und deren Beziehung zum Design von Softwarearchitekturen sehen. ICSA hat eine lange Tradition als Arbeitskonferenz, bei der Forscher auf Praktiker und Softwarearchitekten treffen, um die Probleme zu erläutern, mit denen sie in ihrer täglichen Arbeit konfrontiert sind, und versuchen, die Zukunft des Feldes zu beeinflussen. SE-Mitarbeiter Dr. Marc Hesenius war mit dem Beitrag A Flexible Platform Architecture for the Dynamic Composition of Third-Party-Services auf der Konferenz vertreten.

In seinem Beitrag verwies er darauf, dass durch die zunehmende Verfügbarkeit von IP-basierten Diensten und den Aufstieg der Plattformökonomie in verschiedenen Industriebranchen Anbieter neue Absatzmärkte erobern und neue Geschäftsmodelle entwickeln können. Die technische Interoperabilität zwischen den auf Plattformen verfügbaren Diensten ist ein wünschenswertes Merkmal, aber auch eine große Herausforderung. Normalerweise müssen Service Provider APIs anderer Dienste direkt implementieren – eine kostspielige, umständliche und oft fehleranfällige Aufgabe. Dr. Marc Hesenius hat deshalb eine Plattformarchitektur vorgestellt, mit der Drittanbieter-APIs definiert, veröffentlicht und implementiert werden können, um die Erstellung dynamischer Dienste zu erleichtern.