Promotion

Für nachhaltiges Forschungsinteresse: Promotion mit System.
Unser Promotionsprozess ist klar strukturiert. Durch eine enge Betreuung in thematisch passenden Kleingruppen und die Unterteilung des Prozesses in Quality Gates (QG) werden Doktorand:innen bei uns bestmöglich auf ihrem Weg zur erfolgreichen Promotion begleitet. Der Prozess gliedert sich in 5 Quality Gates, die zu einem bestimmten Zeitpunkt im Anstellungsverhältnis erreicht sein sollen. Das unterstützt Sie dabei, die Promotion mit einzelnen Erfolgsabschnitten Schritt für Schritt erfolgreich abzuschließen.

Dissertationen

Ursula Wellen: Process Landscaping: Eine Methode zur Modellierung und Analyse verteilter Softwareprozesse

Die Betrachtung komplexer Softwareentwicklungsprozesse erfordert nicht nur die Berücksichtigung der traditionellen Entwicklungsphasen wie Anforderungsdefinition, Analyse, Entwurf, Implementation und Test, sie verlangt eine ganzheitliche Betrachtung aller Aktivitäten rund um ein Softwareentwicklungsprojekt. Mit einer solchen ganzheitlichen Betrachtung wird eine Reihe unterschiedlicher Ziele verfolgt. Dazu zählen vor allem die Dokumentation und Analyse von Softwareentwicklungsprozessen zum einen für Präsentations- und Schulungszwecke z.B. für neue Mitarbeiter eines Softwareunternehmens, zum anderen für die Identifikation von Optimierungsansätzen des Softwareentwicklungsprozesses mit dem letztendlichen Ziel, ein qualitativ hochwertiges Softwareprodukt zu erstellen.

Unabhängig vom konkreten Ziel der Betrachtung startet diese zumeist mit der Erstellung von Prozessmodellen. Die Modelle sollen ein möglichst vollständiges und verständliches Bild der realen Prozesse widerspiegeln. Die Aufgabe der Erstellung solcher Modelle wird um einiges komplexer, wenn es um die Abbildung einer geografisch verteilten Entwicklung für Softwaresysteme geht. Mit Process Landscaping wird im Rahmen dieser Dissertation eine Methode entwickelt und validiert, die bisher nicht oder nur unzureichend berücksichtigte Aspekte bei der Dokumentation und Analyse verteilt stattfindender Softwareentwicklungsprozesse beinhaltet. Dazu zählt insbesondere die Unterstützung bei der Erstellung eines konsistenten Gesamtbildes einer großen Menge von Prozessmodellen auf unterschiedlichen Abstraktionsebenen und dessen Analyse aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die unterschiedlichen Blickwinkel resultieren beim Process Landscaping aus einer logischen, die Durchführungsreihenfolge von Aktivitäten berücksichtigenden, und einer verteilungsspezifischen Sicht. Die Modellierung der oberen Abstraktionsebenen erlaubt insbesondere auch eine Analyse unstrukturierter Prozesse, die kein festes Ablaufverhalten aufweisen.

Ein Schwerpunkt der Methode liegt auf der Identifikation, Dokumentation und Analyse von Schnittstellen zwischen Prozessen und zwischen einzelnen Aktivitäten innerhalb eines Prozesses. Dieser Schwerpunkt berücksichtigt damit auch den Verteilungsaspekt komplexer Softwareentwicklungsprozesse. Die Analyseziele des Process Landscaping konzentrieren sich auf verschiedene Kommunikationseigenschaften der betrachteten Prozesse, die sich entweder aus ihrer statischen Kommunikationsinfrastruktur ergeben oder aus ihrem (dynamischen) Kommunikationsverhalten. Für die Anwendung der Methode wird eine Werkzeugunterstützung zur Modellierung und Simulation präsentiert.

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