Promotion

Für nachhaltiges Forschungsinteresse: Promotion mit System.
Unser Promotionsprozess ist klar strukturiert. Durch eine enge Betreuung in thematisch passenden Kleingruppen und die Unterteilung des Prozesses in Quality Gates (QG) werden Doktorand:innen bei uns bestmöglich auf ihrem Weg zur erfolgreichen Promotion begleitet. Der Prozess gliedert sich in 5 Quality Gates, die zu einem bestimmten Zeitpunkt im Anstellungsverhältnis erreicht sein sollen. Das unterstützt Sie dabei, die Promotion mit einzelnen Erfolgsabschnitten Schritt für Schritt erfolgreich abzuschließen.

Dissertationen

Thorsten Weber: Software-Referenzarchitekturen für Geschäftsmodelle des e-Business unter besonderer Beachtung ihrer Erlösmodelle

Das e-Business hat aufgrund der technologischen Möglichkeiten durch den kommerziellen Einsatz des Internet zahlreiche neue Geschäftsmodelle hervorgebracht. Dabei wurden zum einen bestehende Geschäftsmodelle der traditionellen Geschäftswelt auf die neuen Rahmenbedingungen des e-Business angepasst und zum anderen gänzlich neue Formen von Geschäftsmodellen erfunden. Ein Grund für das Entstehen neuer Geschäftsideen und deren Konkretisierung durch Geschäftsmodelle ist die Möglichkeit, im e-Business neue, zuvor nicht realisierbare Erlösmodelle umzusetzen. Die Erlösmodelle sind somit nicht nur ein wesentlicher Teil der Geschäftsmodelle, sondern bilden in einigen Fällen darüber hinaus das entscheidende Element einer neuartigen Geschäftsidee im e-Business. Um von einem Geschäftsmodell zu einer lauffähigen Anwendung zu gelangen, werden Softwarearchitekturen benötigt. Sie stellen den Bauplan der Softwareanwendung dar, die im e-Business als Realisierung des Geschäftsmodells interpretiert werden kann. Um die Gestaltung dieser Architekturen zu erleichtern und zu beschleunigen, können entsprechende Referenzarchitekturen als abstrakte Entwurfsvorlagen verwendet werden, sofern sie existieren. Mit der Aufstellung eines Kataloges von Software-Referenzarchitekturen für Erlösmodelle des e-Business als wesentlicher Bestandteil eines Geschäftsmodells befasst sich diese Arbeit. Dazu wird zunächst eine Klassifikation der Erlösmodelle des e-Business geliefert, die den Übergang vom fachlich orientierten Geschäftsmodell auf die zugrundeliegende technisch orientierte Softwarearchitektur unterstützt. Aufbauend auf dieser Klassifikation wird ein Katalog der Software-Referenzarchitekturen hergeleitet. Der Katalog enthält eine Sammlung von Komponenten, die gemeinsam als Bausatz der Software-Referenzarchitekturen angesehen werden können. Da die Klassifikation ein breites Spektrum potenzieller Erlösmodelle berücksichtigt, stehen mit den Referenzarchitekturen Entwurfsvorlagen für zahlreiche unterschiedliche Geschäftsmodelle zur Verfügung. Die detaillierte Granularität der Software-Referenzarchitekturen mit den aufgeführten Komponenten und Klassen kann dabei sehr gut verwendet werden, um einfacher und schneller eine konkrete Architektur abzuleiten, als wenn diese von Grund auf neu entwickelt werden müsste. Die Ergebnisse dieser Arbeit leisten einen wesentlichen Beitrag, um die Realisierung von Geschäftsmodellen des e-Business in vereinfachter und beschleunigter Form durchzuführen und unterschiedliche, daran beteiligte Personengruppen zu unterstützen.

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