23. Dezember 2016

Symphony

 

Das Forschungsprojekt symphony wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der High-Tech-Strategie 2020 gefördert. Es hat zum Ziel einen Online-Marktplatz schaffen, auf dem Unternehmen IP-basierte Telekommunikations-Dienste vergleichen, auswählen, kombinieren, buchen und verwalten können.

Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik, kurz IKT-Unternehmen, die den Markt dominieren, schotten sich häufig durch Intransparenz und hohe fachliche sowie technische Hürden gegen ihre Mitbewerber ab. Da viele Anbieter versuchen, Kunden vollständig an sich zu binden, ist die individuelle Kombination unterschiedlicher IP-basierter Dienste nur mit hohem Aufwand zu realisieren. Dieser Zustand soll durch symphony geändert werden.

Die erste Phase von September 2014 bis August 2016 wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. Sie konnte die grundsätzliche Machbarkeit anhand einer prototypischen Entwicklung exemplarisch darstellen. Die zweite Phase läuft bis August 2018 und konzentriert sich auf die Schaffung der technischen Vorrausetzungen, um Anwendungen aus dem gesamten IKT-Markt einbinden zu können. Am Ende dieser Phase soll symphony als offene Plattform für IKT-Anbieter und Anwender stehen und den Markt durch Preistransparenz, Vergleichbarkeit und Kombinierbarkeit von IKT-Diensten nachhaltig verändern.

Der Lehrstuhl Software Engineering entwickelt als Konsortialführer im Rahmen des Projektes die grundlegende Abstraktionsschicht in Form einer ontologischen Beschreibung von Telekommunikationsdiensten. Auf dieser Basis werden alle weiteren Funktionen der Plattform aufbauen.

Neben dem Lehrstuhl für Software Engineering, gehören auch die Firmen adesso, IN-telegence, sowie der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten VATM e.V. und das Deutsche Institut für Normung, DIN e.V. zu dem Projektkonsortium. Das Projektmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit werden von der Firma proXperts koordiniert.

Ansprechpartner:
Marc Hesenius