26. April 2017

Mobile Anwendungen

Smartphones und Tablets verändern die Art, wie mit IT-Dienstleistungen umgegangen wird. Die Erwartungen eines Nutzers an ein mobiles Anwendungsportfolio sind hoch. Anbieter mobiler Dienstleistungen müssen sowohl die Qualitätsbedürfnisse der Anwender befriedigen (also Anforderungen an Design, Funktionalität und Aktualität), als auch die technische Vielfalt des Marktes mit seinen unterschiedlichen Plattformen, Geräten und Herausforderungen beherrschen.

Die Entwicklung mobiler Software ist damit in vielerlei Hinsicht schwieriger als die Entwicklung stationärer Systeme. Es muss in der Regel eine Vielfalt von zu unterstützenden Endgeräten und Plattformen berücksichtigt werden. Das ist schwierig im Usability Engineering und im Test. Ganz besonders wichtig und anspruchsvoll ist der Kontext, in dem eine mobile Software genutzt werden soll. Dieser Kontext reicht von physikalisch messbaren Rahmenbedingungen (Licht, Temperatur, Geschwindigkeit, Beschleunigung) bis hin zu den Emotionen des Nutzers. Die mobile Software muss sich abhängig von diesem Kontext benehmen. Und natürlich müssen mobile Anwendungen in Anwendungslandschaften integriert werden. Release-Zyklen, Funktionalitäten und Architekturen müssen zueinander passen und hier und da synchronisiert werden. Kurzum: das Engineering mobiler Anwendungen erfordert architekturelle, softwareprozessuale und organisatorische Vorkehrungen. In Summe kommt man so zu einer Mobilisierungsstrategie und zu einer Antwort auf die Frage: Fit for Mobile?

Ansprechpartner:
Marc Hesenius