23. Dezember 2016

MARTINA

Das Projekt MARTINA (CreateMedia in Mobility and Logistics – Innovative Weiterentwicklung der Logistik-Aus- und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen) wird im Rahmen des NRW-Leitmarktwettbewerbs „Medien und Kreativwirtschaft“ vom Land Nordrhein-Westfalen durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014 – 2020 „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ vom 01.01.2016 bis zum 20.06.2018 gefördert. Nebendem Lehrstuhl für Software Engineering und der FOM Hochschule beteiligen sich auch die Folkwang Universität der Künste, Institut für Kunst und Designwissenschaft, die TÜV Rheinland Akademie GmbH, sowie die T.W.O. Agentur für Werbung und Markenprofil an dem Projekt.

Sowohl die Medien- und Kreativwirtschaft als auch die Logistikwirtschaft stellen mit insgesamt fast einer Million Beschäftigten in NRW bedeutende Branchen dar. Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sind aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels, der hohen Dynamik und der fortschreitenden Digitalisierung unerlässlich geworden. Klassische Präsenzveranstaltungen sind dabei allerdings oft nicht fruchtbar genug.

Die Medien- und Kreativwirtschaft verfügt über ein reichhaltiges Repertoire an kreativen, innovativen und motivierenden Instrumenten zur Qualifizierung, welche auch für die Mitarbeitenden in der Logistik denkbar sind. Vor diesem Hintergrund zielt das Projekt MARTINA darauf ab, eine innovative Lernplattform einschließlich einer Gamification hervorzubringen.

Im Zuge des Projekts werden drei zentrale Themen aufgearbeitet, die auch auf andere Bereiche und Branchen transferiert werden können. Neben einer Verbesserung der Fachkräftesituation in der Logistikbranche kann dabei von einer Profilierung der Medien- und Kreativwirtschaft in NRW ausgegangen werden. Es wird bewusst eine Cross-Cluster-Kooperation zwischen der Medien- und Kreativwirtschaft und dem Logistik- und Mobilitätszweig gewählt. Wertschöpfungspartnerschaften ergeben sich somit nicht nur vertikal und horizontal, sondern durch die Schaffung des Projektes zusätzlich auch interdisziplinär, sodass sich das Entwicklungspotenzial in NRW besser entfalten kann.

Der Lehrstuhl für Software Engineering unter der Leitung von Prof. Dr. Volker Gruhn ist im Zuge des Projekts für die Implementierung und technische Projektleitung zuständig.

Ansprechpartner:
Wilhelm Koop