20. Januar 2017

Digitale Lehr- und Lernkonzepte

Besonders in der Schnelllebigkeit der IT veraltet Wissen rasant, so dass nicht genutzte Potentiale von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stetig mobilisiert und weiterentwickelt werden müssen – lebenslanges Lernen ist integraler Bestandteil der Branche. Gleichzeitig scheuen Unternehmen und Mitarbeiterinnen die Kosten sowie den Arbeitszeitverlust durch zeitaufwendige Präsenzseminare und akademische Weiterbildungsangebote. Daher kommt dem Einsatz digitalen Lernens in der beruflichen Weiterbildung eine stetig wachsende Bedeutung zu.

Auch wenn insbesondere mobiles Learning als zukunftsweisend gilt, so nimmt es aktuell nur einen geringen Stellenwert ein. Mit Blick auf die Digitalisierung der Arbeitswelt können sequentiell aufgebaute, traditionelle E-Learning-Systeme den Anforderungen an arbeitsplatznahe, prozessintegrierte, flexibel anpassbare und wenig zeitintensive Weiterbildungsangebote häufig nicht mehr gerecht werden. Besondere Lebenssituationen werden nicht explizit berücksichtigt; Lernende werden über- bzw. unterfordert oder erhalten keinen Zugang zum akut benötigten Wissen. Ein diversitätsorientierter zielgruppen- und bedarfsgerechter Medieneinsatz ist daher zwingend erforderlich, um den veränderten Bedürfnissen der Bildung im IT-Bereich gerecht zu werden.

Ansprechpartnerin:
Julia Hermann