Neue Publikation vom CPS.HUB NRW veröffentlicht

Cyber Physical Systems (CPS) sind vernetzte Systeme, die reale Objekte und Prozesse beobachten und beeinflussen. Sie sind also anders als herkömmliche Software-Systeme und stellen daher andere Anforderungen an Entwickler und Entwicklungsteams. Dabei können bekannte Vorgehensmodelle und Methoden aus der Entwicklung klassischer Informationssysteme zum Teil übernommen werden. Sie müssen jedoch an vielen Stellen weitergedacht und weiterentwickelt werden. Neben methodischen stellen sich aber auch zahlreiche technische Fragen. Welche Technologien müssen beherrscht werden, um erfolgreich CPS zu realisieren? Welche Komponenten sind in einem derart komplexen System besonders wichtig und zentral?

BMBF-gefördertes Projekt zur Simulation für Betriebliches Gesundheitsmanagement (Sim4BGM) erfolgreich abgeschlossen

Das Projekt Sim4BMG (Simulation für Betriebliches Gesundheitsmanagement) wurde seit Oktober 2014 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Nach zweijähriger Forschung kam es nun zum Abschluss. Hintergrund des Forschungsprojektes war, dass vor der Einführung von Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) dem Entscheider eine Vorstellung davon vermittelt werden muss, welche Wirkung Maßnahmen haben können und wie sich der Kosten/Nutzen-Quotient über einen Zeitraum verhält. Des Weiteren muss das Informationsdefizit bei den Mitarbeitern vor der Etablierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements in einem klein-oder mittelständischen Unternehmen (KMU) abgebaut werden. Mit der Problematik, beide Prozesse zu digitalisieren und dadurch die Beratungskosten für KMU zu reduzieren, wurde die Entwicklung einer mobilen App zur Planung und Simulation des BGMs in KMUs gestartet.

Prof. Dr. Gruhns neustes Buch heißt Tamed Agility

Zusammen mit Dr. Matthias Book und Dr. Rüdiger Striemer veröffentlichte Prof. Dr. Volker Gruhn ein neues Buch mit dem Titel „Tamed Agility. Pragmatic Contracting and Collaboration in Agile Software Projects“. In ihm beschreiben die Autoren pragmatische Instrumente und Methoden, die es Unternehmensexperten und Softwareingenieuren ermöglichen, ein gemeinsames Verständnis der zu erstellenden Software zu entwickeln, die wichtigsten Anforderungen zu bestimmen und das Projekt vertrauenswürdig zu gestalten. Dabei richtet sich das Buch vor allem an Projektmanager und Softwareingenieure in der industriellen Softwareentwicklung, die lernen wollen, wie man effektiv mit der Ungewissheit komplexer Projekte umgeht, die ein höheres Maß an Zusammenarbeit zwischen Kunden und Auftragnehmer aufweisen.

Fellowship für Innovation in der digitalen Hochschule geht an SE-Lehrstuhl

Open Education Ressources (OER), Interaktive Whiteboards, Micro Learning, Inverted Classroom – dies sind nur einige Themen, die in einer zunehmend digitalisierten Hochschulwelt auch in der Lehre immer mehr an Bedeutung gewinnen. Um diese Entwicklung zu fördern, haben das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW und der Stifterverband im Sommer 2016 eine gemeinsame Programmlinie zur Unterstützung und Vernetzung von individuellen und innovativen E-Learning-Vorhaben an NRW-Hochschulen ins Leben gerufen. In der ersten Antragsrunde konnte Prof. Dr. Volker Gruhn vom Lehrstuhl Software Engineering mit dem Projekt „Integration von Mikrolernen in dem projektorientierten Masterstudiengang Angewandte Informatik – Systems Engineering“ ein Fellowship erringen.

Markus Kleffmann vertritt SE-Lehrstuhl auf CTS in Orlando

Vom 31. Oktober bis zum 04. November 2016 fand in Orlando, Florida, die International Conference on Collaboration Technologies and Systems (CTS) statt. Die Konferenz setzte sich mit den Themen Kooperation und Kommunikation in Teams sowie unterstützenden Softwaresystemen auseinander. Der Lehrstuhl Software Engineering wurde durch Markus Kleffmann vertreten, der das Paper “Sketching Gesture-Based Applications in a Collaborative Working Environment with Wall-Sized Displays” vorstellte.

Stefan Hanenberg auf der Onward! in Amsterdam

Dr. Stefan Hanenberg vertrat den Lehrstuhl für Software Engineering auf der Onward! Konferenz in Amsterdam. Vom 02. – 04. November 2016 diskutierten die Teilnehmer der multidisziplinären Konferenz Fragen zu Programmierung und Software. Hanenberg sprach in seinem Vortrag „Lightweight Programming Experiments without Programmers and Programs: An Example Study on the Effect of Similarity and Number of Object Identifiers on the Readability of Source Code using Natural Texts“ über den Einsatz von einfachen Programmierexperimente anstelle von kontrollierten Experimenten.

Digitale Transformation, aber mit Methode!

Am 27. Oktober 2016 fand in Düsseldorf der diesjährige DigitalkPLUS statt. In der Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf kamen mehr als 600 Teilnehmer zusammen, um sich über das Thema „Digital Transformation“ auszutauschen. Wie der digitale Wandel gelingen kann und inwiefern Unternehmen aus Wirtschaft, Handel und Industrie ihre Produkte und Fähigkeiten hinterfragen müssen, um eine digitale Kompetenz zu entwickeln, waren zentrale Fragen des Kongresses.

Förderprojekt „Symphony“ startet in die zweite Phase

Die erste Phase des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Forschungsvorhaben „Symphony“ wurde nach zweijähriger Laufzeit im August 2016 erfolgreich abgeschlossen. Zentrales Ergebnis der Phase I war der exemplarische Nachweis der grundsätzlichen Machbarkeit der generischen technischen Kombination zweier komplexer TK-Diensttypen auf Basis einer ontologischen Beschreibung im Hinblick auf gemeinsame Konfiguration und Signalisieren. Die zweite Symphony-Projektphase (September 2016 bis August 2018) konzentriert sich nun darauf, das Spektrum der zu integrierenden IKT-Dienste erheblich zu erweitern und damit die Basis für ein IKT-Ökosystem ohne einzelne beherrschende Player zu schaffen.

Treffen der CPS.HUB Fachgruppe Software

Unter dem Motto „Vom Sensor zur Information – Daten als Rohstoff der Digitalisierung“ fand am 18.10.2016 in Köln eine Veranstaltung der CPS.HUB-Fachgruppe Software statt. Die über 40 Teilnehmer hörten spannende Beiträge über aktuelle und zukünftige Anwendungen im Gesundheitswesen mit Fokus auf den Einsatz und die Verarbeitung der Datenmenge, die mithilfe moderner Systeme und Sensorik erfasst werden kann. Begleitend wurden zwei im CPS.HUB NRW entwickelte Prototypen präsentiert.

10. FOM Forum Logistik am 28. Oktober 2016 in Duisburg

Am 28. Oktober 2016 findet das 10. FOM Forum Logistik in Duisburg statt. Ab 15 Uhr stehen bei mehreren Vorträgen die Qualifikationsansprüche der Logistik 2.0 im Mittelpunkt. Mehrere Akteure aus der Logistikbranche berichten unter anderem über Herausforderungen in der Logistikqualifikation (Christian Mundt) oder Möglichkeiten der Gamification in der Logistik (Arne Gels).

SE-Lehrstuhl durch Christoph Hannebauer auf der ASE vertreten

Vom 3. bis 7. September fand die diesjährige Konferenz zu Automated Software Engineering (ASE 2016) in Singapore statt. Die Konferenz startete mit zwei Tagen voller Workshops und Tutorials. Am 5. September begann die Hauptkonferenz. Die Forscher stellten in zwei Tracks ihre neuesten Erkenntnisse dazu vor, wie Softwareentwickler bei ihrer Arbeit intelligent unterstützt werden können.

SE-Lehrstuhl durch Simon Grapenthin bei SEAA vertreten

Vom 31. August bis zum 2. September 2016 fand in Limassol die 42. Euromicro Conference on Software Engineering and Advanced Applications (SEAA) zusammen mit der Digital Systems Design (DSD) statt. Die internationale Konferenz für Forscher, Praktiker aus Wirtschaft und Industrie präsentierte und diskutierte die neusten Erkenntnisse im Bereich Software Engineering und Advanced Applications in der Informationstechnologie.

SE-Lehrstuhl durch Julius Ollesch auf der DEBS 2016 vertreten

Vom 20. bis 24. Juni war der Lehrstuhl für Software Engineering durch Julius Ollesch auf der Distributed and Event-Based Systems (DEBS) in Irvine, Kalifornien vertreten. Gastgeber der zehnten DEBS war die University of California Irvine (UCI), wo sich etwa einhundert internationalen Teilnehmer über aktuelle Entwicklungen und die Forschung rund um komplexe Datenverarbeitung in Echtzeit und verteilte Systeme austauschten.